Es geht los …

Als ich im Dezember 2009 anfing, meinen ersten großen Reisebericht zu schreiben, ahnte ich noch nicht, wie viele Texte sich im Laufe der Zeit ansammeln würden. Die wichtigsten Arbeiten habe ich hier zum Nachlesen archiviert.
Ach eins noch: Urheberrechte liegen beim Autor. (Siehe auch Impressum.) Bitte daran denken!

Viel Spaß beim Lesen!
Andreas Weise

Advertisements

Veröffentlicht Oktober 28, 2012 von freundederraumfahrt in Anderes

Le Bourget 2017 – Eine kleine Reisegeschichte vom Juni diesen Jahres…

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/06082017195447.shtml am 06.08.2017)

Los geht’s!
Der Wecker klingelt. Es ist Freitag morgen, 4:00 Uhr. Heute ist der Tag, den ich schon im Dezember letzten Jahres vorbereitet hatte. Ich greife die Sammelmappe mit meinen Reisematerialien. Das Einchecken online hat am Vorabend irgendwie nicht funktioniert. O.K.! Dann eben am Flugplatz. Was soll`s? Ich habe nur einen leichten Rucksack mit. Noch einen starken Kaffee zum hochfahren der Körperfunktionen und dann geht es ab nach Berlin zum schönsten Flughafen der Welt… nach Tegel.
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht August 6, 2017 von freundederraumfahrt in Kolumnen, Reise- und Ereignisberichte

Deutschland sucht die Astro-Frau … – Gedanken zur Initiative „Die Astronautin“

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/25042017083852.shtml am 25.04.2017)

War das ein Fest! Am 19. April 2017 durfte ich bei der Vorstellung der beiden Finalistinnen im Raumfahrt-Projekt „Die Astronautin“ dabei sein. Fernsehteams hatten sich in Position begeben. Die Lokation war sehr nobel gewählt: In Berlin am Pariser Platz, gleich zwischen Hotel Adlon und US-Botschaft, in Sichtweite des Brandenburger Tors. Es gab etwas zu trinken, bedeutsame Reden wurden gehalten … die Stimmung war geradezu Historien-schwanger.

Deutschland schicke sich an, nun endlich auch eine Frau ins All zu bringen, hieß es. Ich hatte Gelegenheit, einige Anwesende zu fragen, ob sie glauben, dass eine der beiden ausgewählten Damen auch tatsächlich in den Weltraum fliegen werden. Die Antwort war immer die Selbe: Natürlich, Einhundertprozentig! Auf meine zweite Frage, ob ich die befragte Person auch so zitieren durfte, war die Antwort ebenso eindeutig: Bitte nicht!

Da fragt man sich trotz der vielen Glückstränen der Begeisterung in den Augen, ob das alles auch wirklich real ist. Deshalb: Tränen auswischen, Augen schließen, und Gedanken finden:
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht April 25, 2017 von freundederraumfahrt in Kolumnen, Technik und Projekte

Sigmund Jähn wird 80!

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/10022017224928.shtml am 10.02.2017)

Doktor Sigmund Jähn, Fliegerkosmonaut und erster Deutscher im All, feiert am 13. Februar 2017 seinen 80sten Geburtstag.
Wir gratulieren ganz herzlich!

Viele berühmte Persönlichkeiten definieren sich in der Geschichte nur durch eine einzige große Tat.
Der preußische General Blücher wäre bestimmt heute nicht so bekannt, wenn er nicht in der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815 entscheidend eingegriffen hätte.
Charles Augustus Lindbergh war ein einfacher Pilot. Durch eine einzige Tat wurde er weltberühmt, sein Atlantikflug 1927.
Ein kleiner bis dato völlig unbekannter Oberleutnant wurde im April 1961 vom Schicksal an eine Stelle gestellt, die ihn zum Symbol des Beginns eines neuen Zeitalters machte, der bemannten Raumfahrt: Juri Gagarin.

Ist es aber gerechtfertigt, die Lebensleistung nur durch eine einzelne Tat zu definieren? Eine schwere Frage und nicht leicht zu beantworten.
Der hier genannte Jubilar hat auch so eine Tat vollbracht, mit der er, ob er will oder nicht, immer in Zusammenhang gebracht wird. Mit dieser Tat ist er im Bewusstsein vieler Landsleute verankert. Sigmund Jähn ist als erster Deutscher 1978 ins All geflogen.

Viel wurde seinerzeit darüber berichtet und bis in die heutigen Tage wieder und immer wieder. Der Start von Sojus-31. Die Arbeit auf der Orbitalstation Salut-6. Die Landung mit Sojus-29. Viele große und kleine Geschichten über und um diesen Flug wurden erzählt. Alles wurde schon hunderte male berichtet und wieder berichtet. Ausgeschmückt oder kleingeredet. Immer, wie man es gerade zu sehen glaubte. Diese eine Woche Aufenthalt im Weltraum wurde von einigen Zeitgenossen als überragender Beweis der Überlegenheit des damals herrschenden Systems gewertet. Für andere war es „nur“ eine Propagandashow. Beides stimmt nicht. Aber der Akteur kann sich nur schwer gegen eingefahrene Vorurteile wehren.
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht Februar 10, 2017 von freundederraumfahrt in Kolumnen, Raumfahrtgeschichte

Rogue One: A Star Wars Story?

Das Ende der Unschuld – oder – Der Traum vom schönen Märchen ist zerplatzt. Den aktuellen Film aus dem Star Wars-Universum hat Andreas Weise gesehen und ist nicht amüsiert.
(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/29122016092007.shtml am 29.12.2016)

Was ist das nur für ein Film? Ein echter Star Wars? Die Unterschrift „A Star Wars Story“ lässt vermuten: Es sollte ein eigenständiger Film sein, der „nur“ im Star Wars-Universum spielt. Nein! Nach meiner Meinung war das gar nichts!

Disney hatte angekündigt, Filme außerhalb der üblichen Star Wars-Saga zu drehen. Aber ob das der Geschlossenheit der eigentlichen Geschichte hilfreich ist, darf bezweifelt werden. Diese „Eigenständigkeit“ kann ein Gesamtwerk kaputt machen. Wo Star Wars drauf steht, sollte auch Star Wars drin sein.
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht Dezember 29, 2016 von freundederraumfahrt in Kinoseite, Kolumnen

Zur Weihnacht, Kinder, wird’s was geben …. !

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/20122016220318.shtml am 20.12.2016)

Alle Jahre wieder steht man vor dem Problem: Was schenke ich meinen Enkeln, Kindern oder Lieben zu Weihnachten? Soll das Geschenk dann noch einen raumfahrttechnischen Bezug haben, dann wird es schwierig. Daher hier drei Last-Minute-Empfehlungen für Geschenke, die sich kurz vor Ultimo noch realisieren lassen.
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht Dezember 20, 2016 von freundederraumfahrt in Anderes, Kolumnen

„Sojus 29: Zwischenhalt am Boden“ – Update

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/08122016225315.shtml am 08.12.2016)

Dieses News-Update bezieht sich auf den ursprünglichen Artikel „Sojus 29: Zwischenhalt am Boden“ vom Februar 2016.

Im Februar diesen Jahres wurde die Landekapsel des ersten deutschen Raumfahrers seit fast fünf Jahren zum ersten mal wieder auf den Boden des Militärhistorischen Museums in Dresden geholt. Besucher freute es. Für diese Zeit war die Präsentation einzigartig.

Der Betrachter konnte ohne behindernde Glasschutzummantelung, wie etwa in Paris oder in Speyer, das Objekt direkt aus der Nähe betrachten. Nur so konnten dann überhaupt spezielle, interessante Fragen, wie zum Beispiel nach den Schraubenbolzen und den verrußten Gewindebohrungen an der Frontseite, aufkommen.
(Diskussion hier im Forum zu den Sprengbolzen zwischen Landeapparat und Orbitalsektion).

Am 24. Februar 2016 sollte ursprünglich die „29“ wieder an ihren, durch das aktuelle Ausstellungskonzept bestimmten, Platz unter die Decke im sogenannten Libeskind-Keil gehängt werden. Doch der Aufstieg verzögerte sich auf wundersame Weise um neun Monate.
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht Dezember 8, 2016 von freundederraumfahrt in Kolumnen, Raumfahrtgeschichte

Zeiss-Großplanetarium Berlin nach Umbau wieder offen

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/29082016153105.shtml am 29.08.2016)

Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg öffnete nach zweijähriger Umbauzeit und fasziniert wieder seine Besucher. Raumfahrer.net war bei einer der ersten Veranstaltungen am 26. August 2016 mit Dr. Sigmund Jähn dabei und konnte mit dem Planetarium-Chef Tim Florian Horn sprechen.

„Mein Gott, es ist voller Sterne … .“ Diese letzten Worte von Astronaut David Bowman in Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001 – Odyssee im Weltraum“ kommen einem unweigerlich in den Sinn, wenn man in der Kuppel des Planetariums Berlin Prenzlauer Berg sitzt und in die Himmelsprojektion eintaucht. Dabei darf aber schon vor Eintritt in die Himmelskuppel gestaunt werden: Denn Berlin hat sich sein Großplanetarium und dessen Modernisierung im Ostteil der Stadt richtig etwas kosten lassen.

Das Planetarium am Prenzlauer Berg war schon etwas in die Jahre gekommen. Errichtet im Jahre 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin war es damals eines der größten Sternentheater überhaupt.
Nun tat eine Rekonstruktion Not.
Für die Erneuerung der Medientechnik und die baulichen Maßnahmen des Zeiss-Großplanetariums sowie zur Teilfinanzierung der Eröffnungsproduktion „Sterne über Berlin“ wurden vom Land Berlin Mittel in Höhe von 12,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Man hat also richtig ran geklotzt in Berlin. Anders als bei anderen (luftfahrtbezogenen) Bauprojekten in Berlin ist dabei etwas Großartiges entstanden.
Den Rest des Beitrags lesen »