Archiv für die Kategorie ‘Interviews

100 mal Raumfahrt konkret betrachtet…

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/05022018001304.shtml am 05.02.2018)

Das deutschsprachige Raumfahrtmagazin Raumfahrt Concret feiert in diesen Tagen seinen 20. Geburtstag und bringt dazu die 100. Ausgabe heraus. Grund genug für Raumfahrer Net zu gratulieren.

Dazu trafen Mitte Januar Steve Münker und Andreas Weise in Berlin zwei Macher von Raumfahrt Concret. Ute Habricht und Chefredakteur Uwe Schmaling waren in Berlin zu Recherchen raumfahrtpolitischer Fragen unterwegs. Die Zeitschrift Raumfahrt Concret selber ist in Neubrandenburg (Land Mecklenburg-Vorpommern) ansässig. Schmaling wurde die aktuelle Raumfahrer Net-Tasse überreicht mit dem Wunsch, er möge jeden Morgen beim Frühstück an uns denken. Dieser bemerkte, das würde er auch so machen. In gelockerter Atmosphäre gab er uns anschließend ein Interview, das wir im Folgenden leicht gekürzt wiedergeben wollen.
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Veröffentlicht Februar 5, 2018 von freundederraumfahrt in Interview, Interviews, Raumfahrtgeschichte

Zeiss-Großplanetarium Berlin nach Umbau wieder offen

(veröffentlicht auf: https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/29082016153105.shtml am 29.08.2016)

Das Zeiss-Großplanetarium in Berlin Prenzlauer Berg öffnete nach zweijähriger Umbauzeit und fasziniert wieder seine Besucher. Raumfahrer.net war bei einer der ersten Veranstaltungen am 26. August 2016 mit Dr. Sigmund Jähn dabei und konnte mit dem Planetarium-Chef Tim Florian Horn sprechen.

„Mein Gott, es ist voller Sterne … .“ Diese letzten Worte von Astronaut David Bowman in Stanley Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001 – Odyssee im Weltraum“ kommen einem unweigerlich in den Sinn, wenn man in der Kuppel des Planetariums Berlin Prenzlauer Berg sitzt und in die Himmelsprojektion eintaucht. Dabei darf aber schon vor Eintritt in die Himmelskuppel gestaunt werden: Denn Berlin hat sich sein Großplanetarium und dessen Modernisierung im Ostteil der Stadt richtig etwas kosten lassen.

Das Planetarium am Prenzlauer Berg war schon etwas in die Jahre gekommen. Errichtet im Jahre 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin war es damals eines der größten Sternentheater überhaupt.
Nun tat eine Rekonstruktion Not.
Für die Erneuerung der Medientechnik und die baulichen Maßnahmen des Zeiss-Großplanetariums sowie zur Teilfinanzierung der Eröffnungsproduktion „Sterne über Berlin“ wurden vom Land Berlin Mittel in Höhe von 12,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Man hat also richtig ran geklotzt in Berlin. Anders als bei anderen (luftfahrtbezogenen) Bauprojekten in Berlin ist dabei etwas Großartiges entstanden.
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G. Kowalski über „Gagarin – Er könnte noch leben“

(veröffentlicht auf: http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/29032016225457.shtml am 29.03.2016)

Zum Unfalltod Gagarins, der sich am 27. März zum 48. Mal jährte, gibt es neue Erkenntnisse. Dargelegt sind diese im Buch „Gagarin – Er könnte noch leben“ von Oberst a.D. Nikolai K. Sergejew. Der Herausgeber und Übersetzer Gerhard Kowalski gab Raumfahrer.net am Rande der Leipziger Buchmesse 2016 ein Interview.

Raumfahrer.net (RN): Herr Kowalski, das vorliegende Buch gibt an, das Rätsel um den Absturz von Gagarins MiG endgültig gelöst zu haben. Ist das Rätsel endgültig gelöst?

Gerhard Kowalski: Nein, das stimmt nicht ganz. Das ist eine Fehlinterpretation des Buches. Das Rätsel ist noch nicht gelöst. Wir sind aber auf dem Weg zu seiner Lösung einen ganzen Schritt weiter gekommen. So ist völlig überraschend für mich herausgekommen, dass Gagarin an dem Tag, an dem er abgestürzt ist, keinen Kontrollflug mit der MiG-15 UTI (Anmerkung: Schulflugzeug, Doppelsitzer) mehr machen sollte. Es sollte gleich mit einer MiG-17 allein fliegen. Er hat dann aber trotzdem einen Kontrollflug gemacht, weil Nikolai Kamanin, also der Kosmonautenchef, es angewiesen hat.
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Veröffentlicht März 29, 2016 von freundederraumfahrt in Bücher, Interviews, Raumfahrtgeschichte