Archiv für März 2016

G. Kowalski über „Gagarin – Er könnte noch leben“

(veröffentlicht auf: http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/29032016225457.shtml am 29.03.2016)

Zum Unfalltod Gagarins, der sich am 27. März zum 48. Mal jährte, gibt es neue Erkenntnisse. Dargelegt sind diese im Buch „Gagarin – Er könnte noch leben“ von Oberst a.D. Nikolai K. Sergejew. Der Herausgeber und Übersetzer Gerhard Kowalski gab Raumfahrer.net am Rande der Leipziger Buchmesse 2016 ein Interview.

Raumfahrer.net (RN): Herr Kowalski, das vorliegende Buch gibt an, das Rätsel um den Absturz von Gagarins MiG endgültig gelöst zu haben. Ist das Rätsel endgültig gelöst?

Gerhard Kowalski: Nein, das stimmt nicht ganz. Das ist eine Fehlinterpretation des Buches. Das Rätsel ist noch nicht gelöst. Wir sind aber auf dem Weg zu seiner Lösung einen ganzen Schritt weiter gekommen. So ist völlig überraschend für mich herausgekommen, dass Gagarin an dem Tag, an dem er abgestürzt ist, keinen Kontrollflug mit der MiG-15 UTI (Anmerkung: Schulflugzeug, Doppelsitzer) mehr machen sollte. Es sollte gleich mit einer MiG-17 allein fliegen. Er hat dann aber trotzdem einen Kontrollflug gemacht, weil Nikolai Kamanin, also der Kosmonautenchef, es angewiesen hat.
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Veröffentlicht März 29, 2016 von freundederraumfahrt in Interviews, Raumfahrtgeschichte

Zum 48. Todestag von Juri Gagarin

Das Rätselraten über die Umstände seines Todes – und ein neues Buch mit neuen Fakten
(veröffentlicht auf: http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/18032016101102.shtml am 18.03.2016)

Die Vorgeschichte
Es gibt viele Geschichten in der Raumfahrt, die nebulös und geheimnisvoll sind.
Ich selber befasse mich seit Jahren mit Ungereimtheiten in der Anfangsphase der bemannten Raumfahrt und bin dabei nicht auf Aliens oder Weltverschwörungen, aber auf so manche interessante Geschichte gestoßen.
Wie zum Beispiel die eines Weltraumfluges, den es gar nicht gab.
http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/15042014220440.shtml

Wo aber der Spaß aufhört und der bittere Ernst anfängt, das sind Geschichten vom Tod. Und speziell um den Tod des ersten Menschen, der in den Weltraum geflogen ist, ranken sich heute noch teilweise die absurdesten Gerüchte. Die Rede ist vom Unfalltod des Juri Alexejewitsch Gagarin am 27. März 1968.
Dieser stürzt bei einem banalen Übungsflug zusammen mit seinem Fluglehrer Oberst Wladimir Serjorgin mit einem Schulflugzeug Mig-1UTI ab. Die Umstände sind bis heute ungeklärt.

Und diese Unklarheit bereitet den Nährboden für so manche Haare sträubende Geschichte:
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Veröffentlicht März 18, 2016 von freundederraumfahrt in Kolumnen, Raumfahrtgeschichte