Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Die kleine Kinoecke – Vorschau
Der Marsianer – Rettet Mark Watney
geschreiben für RaumfahrtConcret am 10.06.2015 – veröffentlicht (leider erst) am 20.10.2015 in RaumfahrtConcret Heft 88, Seite 29
Da war der Kinostart schon längst erfolgt und das Kinostart-Datum überholt. Schade!

Ridley Scott hat sich mal wieder in den Regiestuhl gesetzt. Sein letzter Film „Exodus: Götter und Könige“, nun sagen wir mal vorsichtig, war ja nicht ganz so grandios. Insofern spricht die Statistik jetzt für ihn, dass sein neues Werk wieder an glanzvolle Streifen, wie „Prometheus“ anknüpft.
Und das könnte auch wirklich der Fall sein. Denn die Romanvorlage ist der US-Bestseller „The Martian“. Die Geschichte ist einfach, wie geradezu genial.

In einer sehr nahen Zukunft muss eine Marsexpedition auf Grund eines Sturmes halsüberkopf evakuiert werden. Dabei kommt ein Astronaut abhanden, den alle dann zweifelsfrei für tot halten. Doch er, Astronaut Mark Watney, hat überlebt. Dieser sitzt nun allein auf dem Mars und muss sich überlegen, wie er überlebt. Dazu zählt der tägliche Lebenskampf ebenso, wie das sich überhaupt bemerkbar machen, das er noch existiert. Scott hat diese Rolle mit Matt Damon besetzt. Für mich sehr spannend, kennen wir doch Damon als einen sehr ruhigen, ausgeglichenen und manchmal etwas schüchtern wirkenden Charakter. Die Rolle des Mark Watney passt somit sehr gut zu ihm. Führt dieser doch (im Roman) mit spitzer Zunge und einer gewaltigen Portion Sarkasmus, Tagebuch über seine Situation. Ein Spaß das zu lesen, obwohl es eigentlich zum Heulen wäre.
Der Erfinder dieses Abenteueres, Andy Weir, hat viel Wert auf die realistische Darstellung von Technik und Machbarkeit gelegt. Somit fällt es mir etwas schwer, hier von einem klassischen Science-Fiction zu reden. Die ersten Trailer sind im Internet bereits zu bestaunen.
Kleines Schmankerl: Der im Film vorkommende deutsche Astronaut heist Alex Vogel und sieht Alexander Gerst zumindestens um den Haarschnitt sehr ähnlich.
Gespielt vom norwegischen Schauspieler Aksel Hennie.
Die Romanvorlage ist im Buchhandel erhältlich und sehr zu empfehlen. Der deutsche Kinostart ist voraussichtlich am 25. November 2015.
Der Countdown läuft.

Veröffentlicht Juni 10, 2015 von freundederraumfahrt in Kinoseite, Kolumnen

%d Bloggern gefällt das: